Übertragung auf den Betrieb

Einschließlich Inbetriebnahme

Die Schnittstelle zwischen Konstruktion und Nachlieferung und Inbetriebnahme

In der dänischen Baubranche wurde in den letzten Jahren der Schnittstelle zwischen der Konstruktion und der anschließenden Lieferung und Inbetriebnahme mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Beispielsweise wurde das Inbetriebnahmekonzept von der Schifffahrtsbranche übernommen, was einen proaktiven Dialog und Qualitätsmanagementprozess mit Fokus auf die Gesamtökonomie des Projekts und das Zusammenspiel der Anlagen erfordert.

In diesem Zusammenhang gibt es zwei besondere Aspekte, die zu Überlegungen Anlass geben.

  • Die Verantwortung des Auftragnehmers im Zusammenhang mit der Bauphase erlischt und die Verantwortung für den weiteren Fortschritt des gesamten Bauprozesses liegt daher ausschließlich beim Auftraggeber.
  • Die Bauphase ist abgeschlossen und der Entwickler muss den Phasenübergang zwischen Bau und Betrieb des Gebäudes bewältigen.

Diese beiden Aspekte helfen, die Aufgaben des Bauherren zu verkomplizieren, im Folgenden werden einige der Faktoren beschrieben, die eine Rolle spielen:

1) Übertragung von Verantwortung bei komplexer Konstruktion

Bei dem Konzept der komplexen Konstruktion geht es bei der Akquisition unter anderem nicht nur darum, einen Schlüssel für die fertige Konstruktion zu erhalten, die vom ersten Tag an bedient werden kann. Auch wenn der Ausgangspunkt eine optimale Konstruktion ist, welche die Vereinbarungen vollständig einhält, wird es immer noch eine Vielzahl von Aspekten und Aufgaben geben, die der Bauherr zu erledigen hat, um den weiteren Fortschritt sicherzustellen. Teile dieser Aufgaben können kontrolliert werden, indem ein Inbetriebnahmeprozess für den gesamten Projektverlauf erstellt wird. Dieser bildet den Rahmen für Dialog und Qualitätsmanagement in Bezug auf die Interaktion und Übernahme der Installationen. Dennoch, Verpflichtungen im Zusammenhang mit Inbetriebnahmeaktivitäten sind nur ein Teil des gesamten Ressourcenbedarfs der Bauherren. Daher kann es schwierig sein, den Bedarf ausreichend zu erkennen. Dem Bauherren ist häufig bewusst, dass für das Übergabegeschäft und den Einzug ein zunehmender Bedarf an Ressourcen besteht, er jedoch selten in der Lage ist, diese zu decken. Folglich wird er daher nicht in der Lage sein, ausreichende Ressourcen zu finden / freizugeben, um alle Verpflichtungen zu erfüllen. Aufgaben des Bauherren sind unter anderem:

  • Einholung einschlägiger Genehmigungen (z. B. für ein Krankenhausgebäude müssen mehr als 15 verschiedene Genehmigungen von Behörden eingeholt werden)
  • Planung und Verwaltung von Zugriffsproblemen, Sicherheitspersonal, Schulung des Personals, Kontrolle der Systemlieferung, Inbetriebnahme des Betriebs, Implementierung neuer IT-Systeme, Reinigung, Abfallmanagement, Notfallverfahren und vieles mehr.
  • Technische Nachverfolgung der Inbetriebnahmeprozess (einschließlich Systemlieferungen)
  • Verlagerung (sowohl Inventur und Ausrüstung als auch täglicher Betrieb) aus bestehenden Gebäuden

2) Projektmanagement in einem Phasenübergang

Neben den obigen Überlegungen ist es erwähnenswert, dass es sich um Projektmanagement in einem der wichtigsten Phasenübergänge des Projekts handelt. Das Projektmanagement in Phasenübergängen beinhaltet: das Fertigstellen und Dokumentieren der vorherigen Phase (einschließlich Empfang der Konstruktion), die Behebung von Verzögerungen und Abweichungen, das Planen und Starten der nächsten Phase sowie das Ausführen mehrerer anderer eigenständiger und wiederkehrender Aufgaben. Unabhängig davon, wie die Projektorganisation des Projekts aufgebaut ist, erfordert der Phasenübergang eine klare Übersicht des Kunden.

Darüber hinaus handelt es sich bei komplexen Konstruktionen um ein einzigartiges Bauprojekt, das angepasst werden muss und daher nicht mit Standardlösungen gelöst / geplant werden kann. Es gibt keine Prüfliste, die eine vollständige Aufgabenübersicht für den Bauherren enthält. In vielen Fällen beginnt daher die Aufgabe damit, zu ermitteln, worin die Pflichten des Bauherren bestehen.

Mit EXIGO als Kundenberater gehen wir über die Bauphase hinaus und decken das gesamte Bauvorhaben von Anfang bis Ende ab. Auf diese Weise können wir dem Bauherren unter anderem bei Phasenübergängen des Projekts effektiv helfen.

EXIGO kann unter anderem in folgenden Zusammenhängen hilfreich sein

  • Vorbereitung / Qualitätssicherung des „Lieferumfangs“ des Bauherren
  • Detaillierte Planung des Lieferumfangs des Bauherren i.V.m. Inbetriebnahmeaktivitäten
  • Personalressourcenanalyse, Prozess- und Lieferumfangsbeschreibung der Bauherren
  • Anlagenplanung, Prozess- und Lieferumfangsbeschreibung
    • Übersicht / Gerätegruppierung
    • Qualitätssicherung der Geräteübersicht
    • Phasenplanung (Montage / Einzug)
    • Standortbezogener Ausstattungsplan
    • Beschaffungs- und Einkaufsplanung
    • Nachverfolgung / Berichterstattung (App)
    • Fortschrittsübersicht (BI-Dashboard)

Exigo hat DNV-Gødstrup unterstützt

Michael Hyllegaard ist mit dem Ergebnis der Risikoanalyse zufrieden und sagt:

“Jetzt habe ich einen wirklich guten Überblick über die Ressourcen und den Zeitplan. Wir waren gut in der Zeit, was uns erlaubt, auf die Analyse einzugehen. Jetzt können wir die Übersicht der Unterelemente aufschlüsseln, um ein detailliertes Zeit- und Ressourcenmanagement für den Leistungsumfang des Bauherren und die Inbetriebnahme vorzubereiten. Es macht für mich Sinn, weiter an der standortbasierten Planungsmethode zu arbeiten. Es war eine wirklich gute Erfahrung, Exigo damit zu beauftragen, die Zeitpläne und Ressourcen des Projekts basierend auf der standortbasierten Methode zu optimieren. Das Team von Exigo ist sehr geschickt. Sie verstehen es, sich mit den Kundenbedürfnissen vertraut zu machen und abzuliefern! ”

Michael HyllegaardProjektmanager - DNV Gødstrup